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By Brigitte Peters, Erhard Schütz

Die Erinnerung an den Oktober 1810, als die universitären Geschäfte an der Alma Mater Berolinensis aufgenommen wurden, hat 2010 eine Reihe aufwändiger Projekte zur Säkularfeier gezeitigt. Auch die Zeitschrift für Germanistik widmete zwei Hefte ausschließlich der Berliner Universitätsgeschichte. Einmal thematisch angestoßen, weiteten sich Themen und Problemfelder aus, so dass den Heften 1-2/2010 der Zeitschrift noch dieser dritte Band in der Reihe Publikationen zur Zeitschrift für Germanistik folgt.
Ausgeprägter als in den beiden vorangegangenen Heften wird die spannungsreiche Wirklichkeit der universitären Lebensformen untersucht, werden local geprägte universitäre Binnenstrukturen aufgezeigt und stärker interdisziplinäre Zusammenhänge – Publizistik, Philosophie und Naturwissenschaften – herausgearbeitet sowie umfangreiche neue Materialien erstmals abgedruckt.
Ein weiterer – stattlicher und für unsere Disziplin eher singulärer – Anlass für diesen Band ist die Neuausschreibung und Wiederbelebung des Wilhelm Scherer-Preises durch die Bankhaus Wölbern Stiftung, genau a hundred Jahre nach der Erstverleihung im Jahre 1910. Die Preisverleihung am 31. Mai 2010 wird im zweiten Abschnitt ausführlich dokumentiert.

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791–793; die vielzitierte Formel entfaltet Adolf von Harnack: Vom Großbetrieb der Wissenschaft. In: Preußische Jahrbücher 119 (1905), S. 193–201. Übersichtlich dazu Bernhard vom Brocke: Wege aus der Krise: Universitätsseminar, Akademiekommission oder Forschungsinstitut. Formen der Institutionalisierung in den Geistes- und Naturwissenschaften 1810 – 1900 – 1995. In: Ch. König, E. ): Konkurrenten in der Fakultät. Kultur, Wissen und Universität um 1900, Frankfurt a. M. 1999, S. 191–215. Die Berliner Universität im und als Spiegel moderner Literatur 31 Erfahren und artikuliert werden die Folgen dieses Strukturwandels in besonderer Weise von den Angehörigen einer Generation, die nach 1900 die Hochschulen besetzen und den rasanten Zuwachs spezialisierter Wissensbestände bei schwindenden Orientierungsangeboten zu verarbeiten haben.

Auch die künstlerische Prominenz der Reichshauptstadt ist präsent; neben Verlegern und Journalisten sitzen die Schriftsteller Brecht und Bronnen, dazu Staatsbeamte und Diplomaten. T. 52 Diese Aussage ist mehr als nur eine Umkehrung der hierarchischen Verhältnisse zwischen redemächtigen Professoren und ehemaligem Studenten. Die vom zuhörenden Wolfgang Weyrauch auch als „Angriff auf die Bürokratie des Geistes überhaupt“ bezeichnete „revolutionäre Bemerkung“53 artikuliert vielmehr eine radikale Skepsis gegenüber den universitären Sachwaltern kultureller Bedeutung.

U. v. 1811 (ebenda). Vgl. die Bestätigung der Berufung (eigentlich Besetzung) nach Berlin im Rektoratsschreiben v. 1811 „betreffend die Versetzung des H. Prof. Solger an die hiesige Universität“. In: Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsarchiv, Phil. Fak. 1454, Bl. 1 (fortan zitiert: HUB, UA). 17 Brief v. Solger an Raumer v. 1811: Weischedel (wie Anm. 1), Bd. 1, S. 229; NS, Bd. 1, S. 218. 18 Brief v. Solger an Raumer v. 1812, vgl. SNS, Bd. 1, S. 219 (hier verbessert nach der Handschrift im NLR).

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by Jeff
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