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By Johannes Linschoten

ISBN-10: 3110832313

ISBN-13: 9783110832310

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Tätigkeit oder doch zumindest als ein fortfließender Strom. So werden wir ihn später über den Bewußtseinsstrom sprechen hören. Wenn wir den Ausdruck „feeling", Fühlen, nehmen, ist dieser Einwand aufgehoben. Denn dazu gehört das Verbum „fühlen" und solche abgeleitete Formen wie „gefühlsmäßig", „gefühlt", „Gefühlshaftigkeit". Leider ist das Wort jedoch schon in Gebrauch für mehrere Arten des Erlebens, nämlich für Emotionen (Freudengefühl) und für Empfindungen (tasten). Dadurch hat es Implikationen, die nicht immer gemeint sind, wenn es als allgemeiner Ausdruck gebraucht wird [1,186].

Nie ist unser Geisteszustand derselbe, der er früher war. Dasselbe Ding erscheint, gewiß. Von Tag zu Tag nehme ich denselben Bleistift wahr, dieselben Fahrzeuge, dieselben Menschen um mich herum. Aber dasjenige, in dem diese Dinge mir gegeben sind, das Erlebnis, das „thought", das ist jedesmal anders, obgleich es sich auf dieselben Dinge bezieht. Das Erleben betrifft jedesmal das Ding in einem bestimmten Kontext, ein Ding in dieser oder jener Relation. Denselben Bleistift nehme ich nun im Hörsaal und heute nachmittag hinter meinem Schreibtisch in einem völlig anderen Kontext wahr, mit einem völlig anderen Zustand des Gehirns.

Es hat keinen Sinn, darauf zu bestehen. Die folgenden Kapitel werden es beweisen müssen, und wir werden versuchen, im letzten Kapitel zu einer Schlußfolgerung zu kommen. 16 11:19 I I I . D E R STROM D E S UND DIE THEORIE DER ERLEBENS EMPFINDUNG 1. DER STRÖMENDE CHARAKTER DES ERLEBENS Die erste Gegebenheit für den Psychologen ist die, daß das Erleben fortschreitet, „thinking of some sort goes on" [I, 224]. Richtiger ist es, zu sagen, daß es weiterfließt; das Erleben hat den Charakter eines Stromes.

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by Anthony
4.0

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